Der neue, naja, Scanner

24. February 2018

Mit der Qualität der Scans von Kleinbildfilmen war ich bei meinem Flachbettscanner eigentlich noch nie so richtig zufrieden: viel zu niedrige Auflösung und gerade Farbfilme waren immer ein Glücksspiel. Ich habe mir das gerne als "besonderen Look" schön geredet, mich damit aber eigentlich nur selbst belogen. Vor etwa einem Jahr gab es dann mal einen Versuch mit einem dezidierten 35mm-Scanner, das Gerät war allerdings selbst für meine gemütliche Arbeitsweise viel zu langsam, außerdem musste man jeden Frame einzeln scannen, was ich wiederum als sehr lästig empfand. Der Scanner liegt seitdem in irgendeiner Kiste und setzt Staub an.

Klar gibt es Scanner, die sehr gute Ergebnisse liefern und dabei durchaus schnell sein können, nur braucht man dafür auch das nötige Kleingeld. Oder, und das machen mittlerweile nicht gerade wenige, man fotografiert die Negative einfach mit einer digitalen Kamera ab. Also ein bisschen hin und her überlegt, ob ich mir wirklich wieder was Digitales ins Haus holen will, dann aber doch einem guten Bekannten seine ältere, aber nach wie sehr gute DSLR abgekauft, mich in einer Facebook-Gruppe, die das sogenannte "DSLR Scanning" zum Thema hat ein bisschen schlau gemacht über die Setups der Mitglieder und gestern und heute erste zaghafte Versuche gestartet.

Man kann da schon echt eine Wissenschaft draus machen, und ich überlege noch was ein für mich geeigneter Workflow sein könnte, aber rein von der Qualität und der Schnelligkeit bin ich schon jetzt trotz meines stümperhaften Setups ziemlich zufrieden, da lässt sich schon eine deutliche Steigerung feststellen. Hier mal ein direkter Vergleich

Also habe ich jetzt wohl einen neuen Scanner, der sogar fotografieren kann! Na wenn das mal nix ist...