John Marrs

The Family Experiment

4

Das neuste Buch von John Marrs, und gefühlt nutzt sich seine Formel für mich etwas ab. Also nicht falsch verstehen, die Handlung hat aktuelle Bezüge, die Charaktere sind plausibel, und typisch für ihn gibt es an jeder Ecke Wendungen, aber... es braucht aufgrund der schieren Masse an Informationen ein wenig, um in das Buch reinzukommen, die Wendungen sind dann doch nicht so unerwartet wie sonst, und ich störe mich schon daran, dass am Ende alles in Wort und Schrift offengelegt wird anstatt mich selbst wenigstens ein bisschen denken zu lassen.

Aber der Bezug... dass etwas, wie in Family Experiment beschrieben tatsächlich passieren könnte ist außerhalb der verstrahlten Birnen von irgendwelchen Verschwörungstheoretikern absolut unvorstellbar, ja. Aber Meta, OpenAI, Perplexity und dergleichen kennen heute schon kaum noch Grenzen und scheissen auf so ziemlich alles, wenn es um AI geht und ihnen Profit einbringt. Und warum auch nicht, andere leben ihnen ja vor, dass man mit so ziemlich allem durchkommen kann, solange man nur genug Geld und Macht hat. Liest man das Buch mit dem Gedanken im Hinterkopf stellt sich die Handlung schon wieder ganz anders dar. Vier von fünf MetaChildren.