Freida McFadden

Wenn sie wüsste

3.5

Och ja, hat mir schon gefallen - hab mich jedenfalls schon die ganze Zeit dabei erwischt zu überlegen, wie es mit Nina und Millie weiter- bzw. ausgehen könnte. Insofern kam der Twist dann schon etwas überraschend, auch wenn McFadden ihren Lesern leider auch nicht so wirklich viel zutraut und alles erklärt. Kurzweilig, grausam wie unterhaltsam, habs in gut drei Tagen gelesen, dreieinhalb von fünf Zähnen. Weiß aber gerade nicht, ob ich den Film dazu noch brauche.

Das nicht-ganz-so-große Kabel-Aussortieren 2026

Philipp hat mich sozusagen daran erinnert, dass ich ja auch mal wieder meine Kabelkiste aufräumen könnte - ihr wisst schon, die Kiste, in der sich all der Plunder stapelt, den ich ganz sicher irgendwann nochmal brauchen werde und dann froh bin, dass ich ihn noch habe. Oder so ähnlich.

Tatsächlich war es vorher schon recht überschaubar, jetzt halt noch ein bisschen mehr. Rausgeflogen sind so Rohrkrepierer wie DVI, ein Raspberry Pi Model 1 B+, ein Adapter für IDE-Festplatten auf USB, irgendein USB-A auf USB-HÄH (ich weiß nicht mal mehr, wie der Anschluss heißt, kann mich aber auch nicht erinnern, dafür noch ein Gerät zu besitzen), diverse Kaltgerätekabel und so weiter. Geblieben sind, wie jedes Jahr, die Audiokabel, dessen Name mir gerade nicht einfallen will, na die Dinger die vom Verstärker zu den Lautsprechern gehen, da ich im Keller ja immer noch ein gutes Paar stehen habe und ich könnte ja doch mal wieder einen ordentlichen Verstärk...

...okay, die sind jetzt auch weg. Geblieben sind bei USB-A nur noch 1x auf USB-C, 1x auf Lightning (aus Gründen) und 1x auf Micro USB, wobei ich für letzteres eigentlich auch nur noch Adapter für die drei verbliebenen Geräte in diesem Haushalt einsetze. Ansonsten nur noch diverse USB-C Netzteile mit entsprechend guten(!) Kabeln sowie ein USB-C auf Lightning (aus Gründen).

Und wieder ein bisschen weniger Altkrams in der Wohnung. Der Kabelmüll passt bequem in einen Katzenstreu-Karton (Kaufland, Lidl, Aldi, you name it) und wird dann demnächst mal zum Wertstoffhof gebracht. Wenn das Wetter es wieder zulässt.

Back to Normal

Und wir sind wieder bei spiegelglatten Gehwegen, bei denen sogar der Schnee gefroren ist und die ich selbst mit meinen Army Boots kaum begehen kann. Immerhin sieht's ganz schön aus.

Winter Wonderland

Durch den Schnee stapfen, der heute ausreichend dick ist um die Eisschicht darunter zu begraben, den Hunden dabei zuschauen, die den besten Tag ihres Lebens seit gestern haben und für einen kurzen Moment vergessen was für eine dysfunktionale Stadt Berlin mittlerweile ist und stattdessen das Winter Wonderland genießen, solange es noch da ist.

Chop Suey

Pures Gold. Einer der Kommentare trifft es perfekt, ich dachte auch, dass das Ding aus einer Zeit wäre, als originelle Inhalte im Internet noch an der Tagesordnung waren, aber nö: erst ein paar Tage alt.
Außerdem das erste Mal seit erscheinen dieses Songs bzw. in nur 24 Jahren, dass ich die tatsächlichen Lyrics von Chop Suey mal mitkriege - machen wir uns nix vor: jeder, wirklich jeder singt die so.

Ulrike Sterblich

Drifter

4

Wenzel und Killer sind Freunde seit der Kindheit, beide stehen fest im Leben. Da wird Killer vom Blitz getroffen und Wenzel sieht Sie in der Tram, was der Beginn ist für jede Menge Rumspinnerei mit Fabelwesen und faszinierenden Menschen und banalen wie interessanten Gesprächen, die am Ende nur noch mehr Fragen aufwerfen, und dann wird das am Ende noch nicht mal richtig aufgelöst, und wie schön das einfach ist in einem tristen Alltag sich einfach der Fantasie hinzugeben. Eine Geschichte über zwischenmenschliche Beziehungen, über spontane Einfälle, ausufernde Parties und irgendwo auch das Leben, dass sich ganz wunderbar wegliest. Vier von fünf Buchautoren.

Oh hey, Sequoia!

John Gruber hat am vergangenen Beitrag einen Beitrag geschrieben, in dem es (wieder mal) um Ärgernisse bei Liquid Glass ging, bei dem für mich aber vor allem hängen blieben, dass es in Tahoe bzw. macOS 26 kein Feature gibt, dass ihn derzeit zum Umstieg bewegen würde. Das deckt sich mit meiner Vorstellung: wann immer ich das neue visuelle Interface bewusst wahrnehme nervt es mich, gleichzeitig bietet mir die aktuelle Version nichts, was das aufwiegen könnte.

Also gestern einfach mal gemacht und mein Arbeits-Macbook wieder auf Sequoia zurückgesetzt. Das war zugegeben relativ einfach, da es frisch von einer Reparatur zurückkam und die Daten darauf eh schon gesichert waren - Time Machine Backups funktionieren bei einem Downgrade nicht, und das Gerät muss dafür einmal wirklich komplett zurückgesetzt werden. Installer downloaden, USB-Stick vorbereiten, OS installieren, Standard-Apps installieren, die meisten Konfigurationen liegen sowieso irgendwo online vor, Backup einspielen, weiter arbeiten. Von "Ich mach das jetzt!" bis "Weiter gehts" vielleicht ein halber, sinnvoll eingesetzter Arbeitstag. Next up dann das private Macbook.

Randnotizen: Mag sein, dass Liquid Glass mit visionOS anders und besser funktioniert, aber nicht jedes Interface ist für jedes Medium geeignet. Und die Vision Pro mag zwar käuflich sein, bei dem Preis ist das Ding aber nach wie vor bestenfalls eine Studie. Und bei Apple muss man es schon richtig verkacken, wenn man sogar den ausgewiesenen Fanboy Gruber damit gegen sich aufbringt.