Mallorca, Tag 1

Aufstehen, Kaffee, Spaziergang im Strand in der Hoffnung, Peru, den Hund vom letzten Jahr wiederzusehen. Leider kein Erfolg, werde es morgen natürlich wieder probieren. Frühstück, mir wird warm, zu warm, kurzer Panikmoment ob des letzten Mallorca-Radurlaub, der dank heftiger Erkältung komplett ins Wasser gefallen ist.

Auf dem Plan standen fünf Stunden mit zwei ordentlichen Anstiegen. Nach einer Stunde mir selber in den Arsch getreten, dass ich die Armlinge im Hotelzimmer gelassen habe - 15°C my ass, das hier fühlt sich eher wie sieben bis acht Grad an.

Erster Anstieg, es läuft gut! Die unter Rennradfahrern wahrscheinlich bekannteste Tanke. Den inneren Schweinehund überwunden, der Kälte getrotzt, nicht sofort Richtung Pollença abgebogen und Sa Calobra wie geplant genommen, wenn auch irgendwie fünf Minuten langsamer als noch vor eineinhalb Jahren? Egal. Es macht einfach Bock. Zweites Mal Tanke. Scheisse, ich friere. Gut, ich friere nicht mehr. Huch, deutlich unter den geplanten fünf Stunden geblieben. Christoph happy.