Notizen #6

Und es ist ja auch okay, Bücher nicht zu beenden, wenn sie einem nicht gefallen. In diesem Jahr habe ich City of Dreams von Don Winslow weggelegt, denn während der Vorgänger mir noch gut gefiel konnte ich mit der sterilen Nacherzählung und den teils wirklich dämlichen Handlungssträngen im zweiten Teil der Trilogie nichts mehr anfangen. Becks letzter Sommer hat mich nicht gereizt, This Dog Will Change Your Life war überraschenderweise auch nicht so meins und jetzt ganz frisch eben Mercy of Gods von James Corey, bei dem ich von Anfang an kein gutes Gefühl hatte und dem Buch bis zur Hälfte noch eine Chance gab.

Aber was bringts. Der Stapel mit den Büchern, die ich noch gerne lesen will wächste nahezu jede Woche. Kann ja sein, dass manche es als eine Art innere Niederlage oder sowas ansehen, ein Buch nicht zu beenden - ich möchte meine Zeit halt lieber mit Tätigkeiten verbringen, die mir auch Spaß machen.